Wenn Essen krank macht...
1. Laktoseintoleranz

Die Laktoseintoleranz ist eine Milchzuckerunverträglichkeit. Diese entsteht, wenn das Enzym, welches wir zum Spalten der Laktose (Milchzucker) benötigen fehlt oder nicht richtig funktioniert. Somit kann der Körper die aufgenommene Laktose nicht verdauen. Aber ein genereller Verzicht auf Milch, Käse und Butter ist nur für die wenigsten Betroffenen nötig. Wie viel Laktose ohne Beschwerden vertragen wird, ist jedoch individuell sehr unterschiedlich. Deshalb sollten Sie unter Anleitung eines Arztes oder einer Ernährungsfachkraft vorsichtig austesten, welche laktosehaltigen Lebensmittel in welcher Menge Sie beschwerdefrei vertragen.

Unsere Tipps:

  • Von Natur aus laktosefrei sind Fleisch, Fisch, Eier, Getreide, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle. Hier kann lediglich durch die Verarbeitung Laktose ins Lebensmittel gelangen. Bevorzugen Sie daher unverarbeitete Produkte, die Sie zu Hause nach Ihren Wünschen zubereiten.
  • Milch und Milchprodukte werden erfahrungsgemäß am schlechtesten vertragen, weil hier der Laktoseanteil besonders hoch ist. Dagegen werden Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Dickmilch oft gut vertragen, weil die hier enthaltenen Milchsäurebakterien einen Teil der vorhandenen Laktose bereits spalten und den Körper damit entlasten. Auch Frischkäse und Quark können viele Patienten problemlos essen.
  • Gereifter Käse wie Hartkäse, Schnittkäse oder Camembert sind nahezu laktosefrei, weil die Laktose während des Reifungsprozesses abgebaut wird.
  • Im Handel werden spezielle Milch und Milchprodukte angeboten, bei denen der Milchzucker gezielt gespalten wurde. Alle anderen Inhaltsstoffe der Milch bleiben erhalten, so können Sie diese Produkte als Alternative verwenden, um Ihren Kalziumbedarf zu decken.
  • Sojamilch kann ebenfalls eine Alternative sein, wenn Sie den fremdartigen Geschmack mögen.
  • Darüber hinaus ist Laktose in allen Produkten enthalten, die mit Milch oder Milchprodukten hergestellt werden. Bei verpackten Produkten hilft der Blick auf die Zutatenliste, hier muss Milch angegeben werden. Für unsere Backwaren gilt: Schauen Sie in die Allergenliste in unseren Produktinformationen. Hier haben wir für Sie Milch und Laktose gekennzeichnet. Achten Sie bitte auch auf die Angabe „kann Spuren von Milch und Laktose enthalten“.
  • Aufgrund starker Kundennachfrage, haben wir unsere Backwaren von einem unabhängigen Labor untersuchen lassen. Nun können wir Ihnen folgende nachweislich laktosefreie Backwaren anbieten:

laktosefreie Ganseforth-Brote

laktosefreie Ganseforth-Brötchen

  • Dreikornbrot
  • Kornbrot
  • Körniges
  • Schwarzbrot
  • Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen
  • Westfälisches Schwarzbrot
  • Kinderbrötchen
  • Mehrkornbrötchen
  • Urstücke

Laugengebäck von Ganseforth

  • Laugenbrezel
  • Laugenstange

Für weitere Informationen liegen Flyer in unseren Filialen für Sie bereit oder rufen Sie uns einfach an.
Wir beantworten Ihre Fragen gern.
 
2. Fructoseintoleranz

Bei einer Fructoseunverträglichkeit kann Fruchtzucker schlecht aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden und verursacht Verdauungsbeschwerden. Bei der Ernährung sollte daher Fructose gemieden werden. Ähnlich wie bei der Laktoseunverträglichkeit ist die verträgliche Menge individuell jedoch sehr unterschiedlich und sollte unter fachkundiger Anleitung ausgetestet werden.

Unsere Tipps:

  • Natürlicherweise fructosefrei sind Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Speiseöle und –fette. Getreide und Getreideprodukte (Reis, Mehl, Brot) sowie Kartoffeln enthalten lediglich Spuren von Fruchtzucker.
  • Obst und Obsterzeugnisse wie Obstsäfte, -kompott, Konfitüren, Honig und Trockenfrüchte enthalten viel Fruchtzucker. Die Verträglichkeit von Obst lässt sich verbessern, wenn Sie es auf kleine Portionen verteilen und das Obst zu einer Mahlzeit essen. Durch die gleichzeitige Aufnahme mit anderen Lebensmitteln verläuft die Verdauung langsamer und die Aufnahme des Fruchtzuckers wird verbessert.
  • Außerdem enthalten verarbeitete Produkte Fruchtzucker. Hierzu zählen Fruchtjoghurt, Obstquark und andere Milchprodukte, Müsli- und Flakesmischungen mit Trockenfrüchten, Fruchteis sowie Süßspeisen mit Obst. Darüber hinaus wird Fruchtzucker auch zum Süßen von sogenannten Diabetikerprodukten verwendet.
  • Aus technologischen Gründen können viele Fertigprodukte ebenfalls fructosehaltig sein. Achten Sie bei verpackten Produkten immer auf die Zutatenlisten.
 
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